Download-Markt auf Rekordhoch

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Die deutschen laden Software, Musik, Videos oder Spiele aus dem Netz. Und so stieg auch die Zahl der Downloads. Bis zum Ende des Jahres prognostiziert der Branchenverband Bitkom etwa 60 Millionen Downloads. Das ist knapp ein Viertel mehr als noch 2008. Der Bitkom stützt sich bei dieser Prognose auf Zahlen des Marktforschungsinstitutes GfK.

Die Branche geht nicht davon aus, dass es sich bei dieser Entwicklung um einen vorübergehenden Trend handelt. “Der Höhenflug im Download-Markt wird andauern”, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Vielfältige Angebote und sinkende Preise würden auch 2010 für ein Wachstum von rund 20 Prozent sorgen.

Über alle Produktgruppen hinweg kostete ein einzelner PC-Download in den Monaten Januar bis September 2009 im Schnitt 4,10 Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 4,34 Euro. Ein weiterer Grund für dieses rasante Wachstum sind die schnellen Internetzugänge in immer mehr Haushalten.

Künftig werden jedoch mehr mobile Geräte für Downloads zum Einsatz kommen. “Der Trend zur mobilen Nutzung des Internets bietet neue Marktchancen für Anbieter von Multimedia-Inhalten und Handy-Software. Wir erwarten hier in den kommenden Jahren ein schnelles Wachstum.” Handys und Smartphones mit UMTS-Standard übertragen in einigen Regionen schon Daten mit DSL-Geschwindigkeit.

Die Nachfrage nach PC-Downloads geht nach wie vor überwiegend auf Männer zurück. Sie stellen 64 Prozent der Kunden, Frauen 36 Prozent. Zugenommen hat der Anteil der Nutzer mit über 30 Jahren. Sie machten von Januar bis September dieses Jahres 61 Prozent der Käufer aus. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. “Downloads sind längst kein Jugendphänomen mehr”, erklärte Berg.

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