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Der Schulverbund ‘Higley Unified School District’ im US-Bundesstatt Arizona hat sich von seinem Technologiechef getrennt. Kündigungsgrund: Exzessive Alien-Jagd. Nach einem Bericht der Regionalzeitung Arizona Republic hatte Brad Niesluchowski auf sämtlichen Computern der Schule – die immerhin 8500 Schüler besuchen – eine Software installiert, die auf die Suche nach Außerirdischen spezialisiert ist.

Gefunden wurde das Programm SETI@home, die von der University of California stammt und kostenlos heruntergeladen werden kann. Sie nutzt die Kapazität unbenutzter Computer um Daten auszuwerten, die von Radio-Teleskopen gesammelt werden. Daneben installierte Niesluchowski eine weitere Alien-Such-Software namens BOINC, die einen ähnlichen Ansatz verfolgt.

Außerirdische
Alles nur Einbildung?
Foto: CBS Interactive

Die Leitung des Higley Unified School District beschuldigt den IT-Manager nun laut dem Zeitungsbericht durch sein extraterrestrisches Treiben den Energieverbrauch in die Höhe getrieben zu haben. Gemeinsam mit der zusätzlichen Hardware-Belastung sei so nach Schätzung der Verantwortlichen ein Schaden von 1,2 bis 1,6 Millionen Dollar entstanden.

In Alienjäger-Kreisen hat Brad Niesluchowski derweil längst Kult-Status erreicht. Unter dem Kürzel NEZ war er als einer der aktivsten UFO-Späher bekannt. Millionenfach wurden seine “Forschungsergebnisse” im Netz abgerufen. Damit ist jetzt erst mal Schluss und auch E.T. und Co werden sich erst mal einen anderen Kontaktmann auf der Erde suchen müssen.

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2 Kommentare zu Alien-Suche während der Arbeitszeit – Job weg

  • 2.12.2009 um 09:50 von Roland

    Besser recherchieren
    BOINC ist eine Client-Software für diverse grid computing Projekte, so auch Seti@home. Gerade eine IT-Fachpublikation sollte das korrekt darstellen. Silicon bewegt sich hier auf Bildzeitungsniveau. Schade.

  • 2.12.2009 um 14:38 von MD

    Nichtigkeit
    Die Aussage über BOINC von Roland ist zwar richtig, allerdings zieht dieser Fehler die Aussage des Artikels nicht in schwindelerregende Tiefen.
    Etwas mehr Gelassenheit und Höflichkeit wäre hier besser gewesen.

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