Cisco-Tandberg-Deal in trockenen Tüchern

ManagementNetzwerk-ManagementNetzwerkeTelekommunikation

Cisco hat die Übernahme des norwegischen Videokonferenzen-Spezialisten Tandberg mit einem erhöhten Angebot doch noch geschafft. Der Netzwerkausrüster sicherte sich nach eigenen Angaben gut 90 Prozent der Tandberg-Aktien. Damit erreicht Cisco die nach norwegischem Recht für eine Übernahme vorgeschriebene Aktienmehrheit von mindestens 90 Prozent.

Cisco hatte im Oktober zunächst angekündigt, rund drei Milliarden Dollar für Tandberg zu bieten. Allerdings musste der Netzwerkausrüster das Übernahmeangebot im November erhöhen. Auch die Annahmefrist war mehrfach verlängert worden. Jetzt will Cisco die Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2010 abschließen.

Cisco will mit Tandberg den weltgrößten Anbieter für die Ausrüstung mit Videokonferenz-Technik schmieden. Der Bereich wächst dank der Einsparmöglichkeiten für Unternehmen bei den Reisekosten schnell.

Für eine erfolgreiche Übernahme von Tandberg benötigt der Netzwerkspezialist noch die Zustimmung von Regulierungsbehörden. Am Freitag teilte Cisco mit, dass das US-Justizministerium weitere Informationen über den Zusammenschluss der beiden Firmen fordere.