Jobwechsler sind größtes Datenrisiko

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Offenbar ist gerade bei einem Jobwechsel die Bereitschaft besonders groß, kritische Unternehmensdaten zu entwenden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Sicherheitsspezialisten Cyber-Ark von rund 600 Angestellten in New York und London.

Demnach haben 41 Prozent der Befragten zugegeben, schon einmal kritische Unternehmensdaten zu einem neuen Arbeitgeber mitgenommen zu haben. 48 Prozent der Interviewten haben erklärt, dass sie im Fall einer Kündigung durch den Arbeitgeber Unternehmensdaten mit sich nehmen würden, und 39 Prozent würden sich solche bereits verschaffen, sobald sie die Gefahr eines Arbeitsplatzverlustes sehen.

Ein weiteres Ergebnis der Cyber-Ark-Untersuchung ist, dass unter den begehrtesten Daten Kunden- und Kontakt-Informationen mit 29 Prozent an oberster Stelle stehen, gefolgt von Produktinformationen und Projektplänen. Besonders gefragt sind darüber hinaus auch Zugangscodes und Passwörter.

Die Untersuchung zeigt auch deutlich, dass der Schutz der Daten auf Unternehmensseite ein erhebliches Manko bleibt. Sowohl der Datenzugang als auch die -entwendung stellen in der Regel kein Problem dar. 57 Prozent der Befragten haben bestätigt, dass es leicht sei, sich Zugriff auf vertrauliche Informationen zu verschaffen.

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