Kopenhagen und der Klimaschutz: Welchen Beitrag kann die IT leisten

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Die IT ist für zwei Prozent des weltweiten C02-Ausstoßes verantwortlich und dieser Anteil könnte in den nächsten Jahren – ungeachtet zahlreicher Initiativen verschiedener Hersteller – noch weiter wachsen. Zudem belastet die Herstellung und auch die Entsorgung der kurzlebigen Geräte die Umwelt. Dennoch könnte die IT auch einen Beitrag für die Entlastung der Umwelt leisten, sofern die Verantwortlichen Taten folgen lassen.

Wie hoch dieser Beitrag sein könnte, hat das Marktforschungsinstitut IDC in dem ICT Sustaniability Index quantifiziert. Um bis zu 5,8 Milliarden Bruttoregistertonnen könnten neue Technologien in der Informations- und Kommunikationstechnologie die CO2-Emmissionen bis 2020 reduzieren.

Die Experten von IDC sehen dabei das größte Einsparungspotential bei Managementsystemen für erneuerbare Energien im Rahmen von so genannten ‘Smart Grids’, das sind intelligente Stromnetze.

Die während der Klimakonferenz in Kopenhagen vorgestellten Forschungsergebnisse lassen zudem darauf schließen, dass China in diesem Bereich das höchste Potenzial aufweist; insgesamt, so die Berechnungen, kann das Land fast 200 Millionen Tonnen CO2 mit Hilfe von Smart Grids einsparen.

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