Rätselraten um Mac-Clone-Hersteller Psystar

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Nachdem ein Gericht dem PC-Hersteller Psystar untersagt hatte, Standard-Hardware mit vorinstalliertem Mac OS auszuliefern, stand es außer Frage, dass damit das Unternehmen nicht mehr weiter operieren kann. Im Anschluss an die Urteilsverkündung durch ein Bezirksgericht, berichtete Dow Jones Newswire, dass Psystar vom Markt wäre. Auch die Webseite des Herstellers war nicht mehr zu erreichen.

Gegenüber Dow Jones erklärte der Psystar-Anwalt Eugene Action, dass der Gründer und President Rudy Pedraza “unverzüglich alles schließen” werde und alle acht Mitarbeiter entlassen würden.

Nun meldet sich aber ein weiterer Anwalt von Psystar zu Wort. K.A.D. Camara von der Kanzlei Camara & Sibley erklärt, dass Action falsch zitiert worden sei und das Unternehmen nicht plane, das Geschäft für immer auszusetzen.

Laut Gerichtsbeschluss hat Psystar bis zum 31.12.2009 Zeit, dem Beschluss nachzukommen. Allerdings wurde eine möglichst schnelle Umsetzung angeordnet. Sollte sich aber der Vertrieb von Mac OS über Nicht-Apple-Hardware bereits binnen einer Stunde nach verlesen des Urteils beenden lassen, müsse das Psystar innerhalb dieser Frist umsetzen.

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