ManagementRegulierung

Weihnachtliche IT-Katastrophen vermeiden

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Während die Mitarbeiter schon langsam einen vorweihnachtlichen Gang runterschalten, sollten IT-Chefs kurz vor den Feiertagen mehr als einen letzten Kontrollgang machen. Denn gerade über die Weihnachtsfeiertage liegt die Tücke im Detail: Der Glitzer-Christbaum bedroht die Datenbank, die leeren Büros locken virtuelle sowie echte Räuberbanden und auch die Wettergötter fahren schweres Geschütz auf.

So scheinen die Feiertage der ideale Zeitpunkt für größere System-Upgrades. Doch Achtung! Unvorhergesehene Zwischenfälle können der Notmannschaft, die über Weihnachten die Stellung hält, zum Verhängnis werden. Dagegen hilft sorgfältige Planung der Updates, außerdem sollten IT-Chefs vorher wissen, wer im Notfall zu Hilfe eilen könnte.

Überhaupt ist ein sorgfältig ausgearbeiteter Feiertags-Dienstplan unerlässlich. Denn während die Büros in der Weihnachtszeit typischerweise unterbesetzt sind, haben Hacker Hochsaison. Umso größer die Chance, dass die wenigen arbeitenden Mitarbeiter Opfer einer Cyberattacke werden. Die dann möglicherwiese tagelang unentdeckt bleibt und nach der Urlaubssaison für Chaos sorgt. Hier hilft nur ständige Kontrolle.

Auch für Einbrecher ist die Weihnachtszeit ein Fest. Leere Bürogebäude locken mit Highend-IT. Wenn diese tatsächlich in die Hände einer Räuberbande fällt, sollten die Daten wenigsten verschlüsselt sein und über ein Backup-System wieder hergestellt werden können.

Abschließend noch ein paar Kleinigkeiten, die gerade deshalb gerne vergessen werden. Sorgen Sie dafür, dass es der Serverraum – auch bei widrigster Weihnachtswitterung – warm und trocken hat. Und spendieren sie dem singenden, tanzenden und leuchtenden Glasfaser-Glitzer-Christbaum im Eingangsbereich – auf den ohne Zweifel die weiblichen Mitarbeiter bestanden haben – einen eigenen Stromkreis. Damit aus einem Kurzschluss kein Datenbank-Crash wird.