Made in Dresden: Der Que ProReader von Plastic Logic

EnterpriseManagementNetzwerke

Der US-Hersteller Plastic Logic mit dem Produktionsstandort Dresden hat auf der Elektronikmesse CES seinen E-Reader ‘Que’ der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einer völlig neuen E-Book Reader Display-Technik will der Hersteller den Markt der E-Reader revolutionieren. Das Gerät unterscheidet sich von der Konkurrenz durch seinen biegsamen Kunststoffbildschirm.

Das E-Ink-Display des Que proReader ist mit seinem DIN A4-Format nicht nur außergewöhnlich groß, sondern zudem auch biegsam wie echtes Papier. Deshalb lässt sich der Reader nach Gebrauch genau wie eine Zeitung einrollen und bequem in der Tasche verbergen. Das Kunststoff-Display wird in heimischen Gefilden – genauer gesagt in Dresden – produziert.

Fotogalerie: Der Que proReader von Plastic Logic

Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Mit den Abmaßen von 21,6 mal 28 Zentimeter und einer Dicke von nur 8,5 Millimeter, ist der Que eines der größten und gleichzeitig flachsten Geräte auf dem Markt. Bei den Formaten zeigt sich Plastic Logic sehr offen. So unterstützt der E-Reader die Formate PDF, GIF, RTF, Visio, JPEG, PNG, HTML, BMP, eReader-DRM von Adobe und ePub. Außerdem soll die Anzeige von Microsoft-Office-Dateien möglich sein.

Obwohl die neuartige Display-Technik in der Landeshauptstadt von Sachsen gefertigt wird, ist bisher noch unklar wann der erste biegsame E-Reader auch in Deutschland erscheint. In Amerika wird das Gerät ab Mitte April erhältlich sein. Ganz billig ist die neue Generation der E-Reader allerdings auch nicht. Für 649 Dollar (452 Euro) bekommt der Käufer das Vier-Gigabyte-Modell des Que. Die Acht-Gigabyte-Variante kostet stolze 799 Dollar (556 Euro).

Das Gerät wird über Barnes & Noble verkauft, außerdem soll der US-Buchhändler auch den zugehörigen Inhalte-Shop online betreiben. Den Nachschub an E-Books holt sich das Gerät einfach per Mobilfunkanbindung aus dem Online-Shop.