Kalifornien erlaubt offiziell den Einsatz von Open Source

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Angesichts eines Haushaltsdefizits von 20 Milliarden Dollar muss Schwarzenegger an vielen Ecken und Enden die Kosten drücken. Das Gesundheitswesen, Gefängnisse und auch der Umweltschutz werden das in den nächsten Monaten zu spüren bekommen. Natürlich muss Kalifornien auch beim IT-Budget auf die Kostenbremse treten. Dabei könnten quelloffene Lösungen das Mittel der Wahl sein.

Gleichzeitig hat der sonnige Bundesstaat für die gesamten USA so etwas wie Modell- und Vorbildcharakter. Umso schöner ist das Zeichen, das jetzt Kaliforniens CIO Teri Takai mit einem so genannten Policy Letter für Open Source Software (OSS ) setzt.

Dieses Papier stuft den Einsatz von Open Source bei Behörden, Regierungsstellen und anderen Verwaltungsorganisationen als “annehmbare Praxis” ein. Wörtlich heißt es kurz und bündig: “Das Büro des CIO erlaubt den Einsatz von OSS.” Allerdings gelte es, dabei bestehende Regelungen einzuhalten.

Der Policy Letter verpflichtet jedoch nicht zum Einsatz von quelloffener Software. Allerdings setzen einzelne Stellen und Bereiche in dem Bundesstaat bereits quelloffene Software ein.

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