Deutschlands Trend zum Dritt-Handy

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Deutlich mehr als die Hälfte aller unter 50-jährigen Handy-Nutzern in Deutschland besitzt mindestens zwei Handys. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands Bitkom hervor. Jeder vierte telefoniert oder tippt demnach Nachrichten über drei oder mehr Geräte.

Vor allem für die Jüngeren gehöre das Handy inzwischen zur Grundausstattung. Unter den 30- bis 49-Jährigen besitzen nur acht Prozent kein Mobiltelefon, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar nur drei Prozent. Doch während sich immer mehr jüngere Menschen einen Alltag ohne Handy kaum mehr vorstellen können, verzichten viele Senioren weiter auf ein Mobiltelefon in der Tasche.

Laut der Umfrage besitzt die Hälfte aller Menschen ab 65 Jahre in Deutschland überhaupt kein Handy. In der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahre verzichtet ein Viertel auf die Nutzung eines Mobiltelefons. “Viele ältere Menschen trauen sich an Handys nicht heran, obwohl es spezielle Angebote gerade für Senioren gibt”, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied René Schuster.

Inzwischen gebe es eine Reihe von Mobiltelefonen, die besonders einfach zu bedienen sind. Einige Modelle konzentrierten sich auf die Grundfunktionen Telefonie sowie Kurznachrichten und verfügen über eine spezielle Notruftaste. “Das Handy bringt nicht nur mehr Flexibilität, sondern auch mehr Sicherheit in den Alltag. Das ist gerade für ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen von Vorteil”, sagte Schuster.

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