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SourceForge.net teilt mit, dass der Zugriff auf das laut eigenen Angaben größte quelloffene Entwicklerportal aus bestimmten Ländern nicht mehr möglich ist. Der Iran, Nordkorea, Kuba, Sudan und Syrien stehen auf der schwarzen Liste der US Office of Foreign Assets Control und Nutzer aus diesen Ländern können jetzt auch nicht mehr auf SourceForge zugreifen.

Das Unternehmen, das wie ThinkGeek oder Slashdot zur börsennotierten Geeknet-Gruppe gehört, erklärte, dass es mit der Unterbrechung des freien Informationsflusses nicht glücklich sei, dass man sich aber den Gesetzen des Landes beugen müsse, in dem man lebe.

Das US-Embargo untersagt den Export von Gütern und Technologien in die gelisteten Staaten. Bei einem Verstoß würden den Mitarbeitern von SourceForge Geld- und Gefängnisstrafen drohen. Die Betreiber des Portals haben die Sperrung erst auf Drängen von Nutzern einige Tage nach dem Errichten der Sperre bekannt gegeben.

Rund zwei Millionen Nutzer sind registriert und über 230.000 Projekte werden auf SourceForge gehostet.

Fotogalerie: Der erste deutsche Open-Source-Professor


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Ein Kommentar zu Kein Open Source für Schurkenstaaten

  • 27.1.2010 um 07:52 von Micha

    Zensur von sourceforge.net
    Guten Morgen,

    das ist genauso schwachsinnig und einfach zu umgehen wie jegliche andere Internetzensur. Damit stellen sich die Amerikaner mit den Chinesen auf eine Stufe. Und Opensource-Software ist auch nicht das alleinige geistige Eigentum von Amerika.

    Gruß Micha

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