iPad: Tampon, Barcodeleser oder BH

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Der Trubel um den Namen iPad nimmt immer größere Dimensionen an. Denn nicht nur der neue Apple Tablet trägt diesen Namen. So vertreibt der japanische Elektronikkonzern Fujitsu einen Barcodeleser unter dem Namen iPAD.

Das Unternehmen beharrt darauf, alle Rechte am Namen “iPad” zu besitzen und erwägt, in der Sache gegen Apple vor Gericht zu ziehen. Der Handheld-Computer von Fujitsu, der im Einzelhandel als Barcodescanner eingesetzt wird, ist bereits seit 2002 auf dem Markt.

Fujitsu hat in den USA das Warenzeichen für den Namen beantragt. “Nach unserer Auffassung gehört der Name uns”, so Fujitsu-Sprecher Masahiro Yamane gegenüber der New York Times. Sein Unternehmen sei über die Pläne Apples für einen iPad-Tablet-Rechner informiert gewesen und habe sich bereits mit seinen Anwälten über die nächsten Schritte beraten.

Bereits zur Präsentation am Mittwoch sorgte das iPad für eine Welle an Belustigung. Dabei ging es nicht um technische Daten und Fakten, sondern um den Namen. Denn in den USA gibt es auch eine Tamponmarke mit dem gleichen Namen. Bereits der englische Name ist sehr tückisch, denn “pad” bedeutet unter anderem schlicht “Damenbinde”. Doch auch außerhalb der USA ist der Name in Gebrauch. So besitzt das kanadische Unternehmen Coconut Grove Pads seit 2008 das Recht, gepolsterte Büstenhalter unter dem Namen iPad zu vertreiben.