Cloud-Preise fallen

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Kaum hatte Microsoft die Preise für das Cloud-Framwork Azure veröffentlicht zog tags darauf Amazon mit Preisnachlässen nach. Amazon Web Services (AWS) senkt mit dem 1. Februar die Preise für das Gigabyte um 2 Cent. Auch im Amazon CloudFront, dem Content-Delivery-Network, senkte der Anbieter die Preise um 2 Cent. Das klingt nicht nach besonders viel. Doch bei intensiver Nutzung, zum Beispiel bei 1000 Terabyte kann das einen Preisnachlass von bis zu 40 Prozent bedeuten.

Derzeit ist Amazon zwar beileibe nicht der einzige Anbieter auf dem Markt, aber mit Abstand der wichtigste. Daher werden die Amazon-Konkurrenten wie Google, Microsoft, HP und Dell ihre Preise auch an dem wichtigsten Angebot orientieren müssen.

Für die Kunden ist das natürlich zunächst von Vorteil, denn die Kosten sinken und die Verbreitung der Technologie könnte sich auf diese Weise beschleunigen.

Amazon hat natürlich auch aufgrund der technologischen Überlegenheit die Zügel in der Hand. Derzeit dürfte das Versandhaus am besten in der Lage sein, die ‘Economy of Scale’ für seine Zwecke zu nutzen und über günstige Preise sich die Konkurrenz kurz zu halten. Der erste Schritt ist bereits getan.

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