Terahertz-Technik im Aufbau

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Vor allem im Zusammenhang mit Körperscannern an Flughäfen hat Terahertz-Technik in letzter Zeit in den Medien Wellen geschlagen. Doch die Technik kann mehr: Terahertz-Strahlen haben sich als Werkzeug in der Diagnostik sowie in der Mess- und Prüftechnik etabliert. Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM eröffnet am 2. März 2010 in Kaiserslautern das neue Anwendungszentrum für Terahertz-Technik “TeraTec”.

Mittelständische und große Industrieunternehmen haben eines gemeinsam: Ihnen fehlen oft noch Wissen und Erfahrung, wie sie die Terahertz-Technik einsetzen und sich dadurch einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Deswegen hat das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz “TeraTec”, das Anwendungszentrum für Terahertz-Technik, gegründet. “TeraTec” wird am 2. März 2010 von Brigitte Klempt, Abteilungsleiterin Forschung und Technologie im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, Professor Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft, und dem Präsidenten der TU Kaiserslautern Professor Helmut Schmidt eröffnet.

Professor René Beigang, Leiter der Abteilung für Terahertz-Messtechnik und -Systeme bei Fraunhofer IPM, betont die Möglichkeit, maßgeschneiderte Terahertz-Lösungen nach Kundenwunsch zu entwickeln. “Im Anwendungszentrum können Firmen prüfen, ob ihr spezielles Messproblem mit Hilfe der Terahertz-Technik gelöst werden kann”, so Beigang. Eigene Proben werden mit den bei “TeraTec” vorhandenen Terahertz-Systemen vermessen und Machbarkeitsstudien durchgeführt; mobile Terahertz-Geräte können aber auch für eine gewisse Zeit in der eigenen Firma eingesetzt werden. “TeraTec” ist in das Innovationszentrum Kaiserslautern integriert. TU-Präsident Helmut Schmidt und Brigitte Klempt vom Wissenschaftsministerium freuen sich, dass es “durch die enge Verbindung zwischen den in Kaiserslautern ansässigen Fraunhofer-Instituten und der Technischen Universität Kaiserslautern möglich ist, in diesem Zentrum die Brücke von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung zu schlagen.”

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