Gateprotect: Internationalisiere oder stirb

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Weltweit gibt es 500 Hersteller, die Unified Threat Management-Appliances herstellen. Das sind deutlich zu viele. In den kommenden Jahren wird daher eine Konsolidierungswelle über diesen Markt hinwegfegen.

Gewartet hat auf den deutschen Hersteller Gateprotect niemand. Dennoch, inzwischen hat sich das Unternehmen unter der Leitung von CEO Dennis Monner im weltweiten Markt auf Platz elf vorgekämpft.

Viele Kunden, die meist aus dem Mittelstand bis etwa 500 Mitarbeiter stammen, seien international aufgestellt, erklärt Monner auf der CeBIT. “Wir treiben unsere Internationalisierung aggressiv voran”, verspricht Monner.

Außerhalb Deutschlands ist vor allem der arabische Markt sehr wichtig. Für dieses Klientel, so Monner, sei vor allem das Qualitätssiegel “IT Made in Germany” wichtig. Damit verbindet sich auch das Versprechen, dass für die amerikanische National Security Agency keine Hintertürchen eingebaut sind. So sind die größten Kunden das Justiz- und Außenministerium in Marokko.

Neben dem ITSMIG-Siegel hebt sich Gateprotect vor allem durch die einfache Bedienung – zumindest laut eigenen Angaben – von den Mitbewerbern ab. Diese kann der Administrator – gerade der mittelständische Administrator, der kein Sicherheitsspezialist ist – vergleichsweise einfach verwalten und auch entsprechende Regeln erstellen. Dafür sorgt die Oberfläche eGUI (ergnomic Grafic User Interface) mit der sich Regeln über ein Web-Interface anschaulich erstellen lassen. “Das ist unser Unique Selling Point”, erklärt Monner, denn technologisch würden sich die Angebote der größeren Hersteller kaum noch unterscheiden.

Kunden in Deutschland von Gateprotect sind zum Beispiel das europäische Satellitenprojekt Galileo, Eon Thüringen, der TüV in Thüringen, Kneipp oder auch Kia Motors.

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