In den Labs der Datenübertragung von Morgen

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Auf der Suche nach Alternativen für Kupfer scheint die Silizium Photonik (Silicon Photonics) derzeit am meisten zu versprechen. Dabei nutzen IBM, Intel so wie auch andere Hersteller herkömmliches Silizium und bauen Leiterbahnen um darüber mit Licht zu kommunizieren. Auf diese Weise lassen sich einzelne Chips zusammenschließen, Rechner oder auch ganze Netzwerke.

Die optische Kommunikation sehen einige Forscher als die Zukunftstechnologie an, die im nächsten Jahrzehnt auch weiterhin in den Informationstechnologien für Leistungssteigerung sorgen wird. Zumal damit theoretisch deutlich größere Bandbreiten möglich sind wie auch energieeffizientere Übertragung. Aber hier gilt es noch einige Hürden zu überwinden.

Fotogalerie: Lichtjahre voraus: Intels Photonic Labs

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IBM will jetzt den schnellsten nanophotonischen Photodetektor entwickelt haben, das ist ein wichtiges Element in der lichtbasierten Datenübertragung. Schließlich müssen die einmal in einer Wellenlänge verschlüsselten Daten ja auch wieder entschlüsselt werden.

Doch nicht nur IBM forscht in diesem Bereich. Kopf an Kopf läuft derzeit das Rennen um den Nachfolger des Kupferdrahtes mit dem Halbleiterproduzenten Intel. Auch angesichts beeindruckender Erfolge wie dem Avalanche Photodetektor, der 40 Gbps an optischen Informationen verarbeiten und diese um den Faktor 10 verstärken kann, reicht der Werkzeugkasten der Forscher noch nicht aus, um eine marktfähige Technologie zu entwickeln.

Die meisten dieser photonischen Chips, Transmitter oder anderen Geräten sind ihren Kollegen aus Kupfer noch unterlegen. In einem Labor in Santa Clara, im US-Bundesstaat Kalifornien, hat Intel ein Labor, wo man sich genau solchen Entwicklungsfragen stellt. Wir waren mit der Kamera vor Ort.

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