Infineon kämpft mit Auftragsflut

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Der Münchner Chiphersteller Infineon kommt wegen der hohen Nachfrage kaum mit der Produktion hinterher. Die Kunden der Industriesparte, darunter viele Solarhersteller, müssten mit Wartezeiten rechnen, sagte der verantwortliche Manager Arunjai Mittal.

“Unsere Auftragsbücher sind voll, und unsere Kunden würden gerne noch schneller und mit noch mehr Produkten beliefert werden”, sagte Mittal dem Handelsblatt. Zusätzliche Produktionskapazitäten sollten den Engpass bald beheben. Konkret stockt Infineon seine Chipproduktion am Standort Dresden auf.

“Die höchsten Wachstumsraten verzeichnen wir gerade mit Abnehmern aus der Windkraft- und Solarindustrie”, so Mittal. Für Windräder und Sonnenkollektoren liefert Infineon Leistungshalbleiter, mit denen Spannung und Strommenge geregelt werden. Daneben gehören IT-Firmen wie Hewlett-Packard, Dell, LG oder Samsung zu den wichtigsten Kunden.

Nach langer Krise ist die Halbleiterindustrie seit einigen Monaten weltweit stark im Aufwind. Der Elektroverband ZVEI erwartet für 2010 ein Rekordjahr für die Branche.

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