Die Königsklasse der Android-Smartphones

EnterpriseManagementMobileMobile OSNetzwerkeSmartphoneSoftwareTelekommunikation

Der neue Liebling der Handy-Branche heißt Android. Das zeichnet sich zwar schon seit Monaten ab, wurde aber selten so deutlich wie auf der CTIA Wireless, die derzeit in Las Vegas stattfindet.

Die Präsentation neuer Smartphones steht eigentlich nicht im Mittelpunkt der Mobilfunkmesse – die Geräte die vorgestellt wurden, kamen aber fast alle mit dem Google-Betriebssystem. Besonders Samsung gelang es mit einer Neuvorstellung, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ausgestattet mit einem Gigahertz-Prozessor ist das Galaxy S Samsungs Antwort auf das Nexus One. Schon mit dem Namen will Samsung offenbar verdeutlichen, dass das Gerät nicht von dieser Welt ist. Dementsprechend umfangreich ist der Funktionskatalog.

Fotogalerie: Neuste Smartphone-Schmankerl von der CTIA

Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Ebenso wie Samsung setzt auch HTC bei seiner Neuvorstellung auf Android in der Version 2.1. Das HTC Evo 4G ist das erste 4G-Gerät des US-Mobilfunkers Sprint. Er verspricht für das Smartphone per Wimax eine durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit von 3 bis 6 MBit/s. Eine flächendeckende Wimax-Abdeckung hat Sprint aber noch nicht zu bieten, derzeit können gerade mal rund 30 Millionen US-Bürger das Wimax-Netz von Sprint nutzen, bis Ende 2010 sollen es 120 Millionen sein.

Hintergrund: Angesichts sinkender Umsätze mit Handygesprächen versuchen die Mobilfunkbetreiber in den USA derzeit neue Kunden mit neuer Technik für Internet- und Video-Angebote zu gewinnen. Einen entsprechenden Vorstoß hat auch T-Mobile USA auf der CTIA angekündigt. Die Telekom-Tochter will die neue Übertragungstechnik HSPA Plus in den USA kräftig ausbauen und bis Ende 2010 in einem Gebiet mit rund 180 Millionen Menschen anbieten. Das System sei drei bis fünfmal schneller als die aktuelle Technik der US-Rivalen Verizon Wireless und AT&T, hieß es von T-Mobile USA.

Einen ganz anderen Schwerpunkt setzt dagegen Sprint mit dem LG Remarq, das eher in die Kategorie “grünes Smartphone” fällt. Der Slider wurde zu 19 Prozent aus Recycle-Material hergestellt und lässt sich zu 87 Prozent wiederverwerten, sollte er einmal in der Tonne landen. Dementsprechend umweltbewusst sind auch einige der vorinstallierten Features: Die individuelle CO2-Bilanz lässt sich ebenso berechnen wie der effizienteste Kraftstoff.