Erstes Service-Pack für Exchange 2010

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Das Service Pack 1 wird natürlich auch kleinere Fehler und Unebenheiten ausbügeln. Daneben soll es aber unter anderem auch die Archivierungsfunktionen, Outolook Web Access sowie das Management der Software verbessern.

In einem Blog stellt Microsoft das erste Beta-Release des Service Packs für Juni in Aussicht. In den folgenden Monaten werde schließlich die finale Version auf den Markt kommen.

An erster Stelle nennt Michael Atalla aus Microsofts Exchange-Team die Verbesserungen bei Archivierung und Suche. Exchange besitzt seit der Version 2010 eine integrierte Archivierungsfunktion, mit der Anwender ihre Mails speichern können.

Service Pack 1 erlaubt nun nicht nur die Bereitstellung von personalisierten Mailarchiven, sondern ermöglicht auch eine priorisierte Ablage der Mails. “Das bedeutet, dass ihre Organisation sehr leicht verschiedene Storage-Strategien für weniger oft benötigte Mails umsetzen kann”, schreibt Atalla. Zudem lassen sich .PST-Dateien jetzt direkt in Exchange importieren.

Für eine verbesserte Archivierung sorgt auch eine neue Exchange Management Console, die Regeln für Mails aufstellen und durchsetzen kann. Zum Beispiel lässt sich damit festlegen, wann eine Mail gelöscht wird. Daneben überarbeitet Microsoft die Nutzeroberfläche von ‘Outlook Web App’ (OWA) und steuert auch neue Funktionen für die mobile Nutzung bei.

Exchanger Server 2010 kam im zurückliegenden Herbst auf den Markt und brachte unter anderem den Mute-Button mit, über den sich ein Nutzer aus einer Mail-Diskussion ausklinken kann.

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