Vulkanausbruch befeuert virtuelle Meetings

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Nicht nur Leihwagenfirmen beschert die Aschewolke einen unverhofften Umsatzsprung – auch die Anbieter von Videokonferenz-Lösungen dürften sich über das Naturschauspiel in Island freuen. Angesichts der Flugausfälle in Europa melden die Anbieter entsprechender Lösungen eine erhöhte Nachfrage und versuchen, das Geschäft mit Sonderaktionen weiter anzukurbeln.

Nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom nutzt inzwischen jedes größere Unternehmen, das international tätig ist, Videokonferenzen. Standard sind die virtuellen Meetings aber nur in den seltensten Fällen – obwohl sich die Qualität in den vergangenen Jahren stark gebessert hat und Dank schnellerer Datenübertragung Bilder in HD-Qualität und ohne Verzögerung möglich sind.

“Wer das erste Mal an einer Video-Konferenz mit den neuen High-End-Geräten teilgenommen hat, will am Ende des Gesprächs seinem Gesprächspartner die Hand schütteln – er hat schlicht vergessen, dass der Partner mehrere tausend Kilometer weit weg in einem gleichgestalteten Raum sitzt”, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

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Insbesondere im Mittelstand kommen Videokonferenz-Systeme bislang aber nach seinen Worten bislang kaum zum Einsatz. Obwohl die Bandbreite der Angebote sehr groß sei – von fest installierten High-Tech-Räumen bis zu kostengünstigen Internet-Videokonferenzen über Kameras am eigenen PC.