HP konvergiert das Rechenzentrum

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Auch wenn Microsoft den Support stoppt – der Itanium-Prozessor lebt. Zumindest in den neuen ‘Integrity’-Servern, die HP auf der Hausmesse ‘Technology@Work’ in Frankfurt am Main vorstellte.

Die Intel-Quad-Core-CPUs sind für den Einsatz in geschäftskritischen Servern konstruiert – Server wie den neuen ‘HP Integrity Superdome 2’. Itanium Quad-Cores finden sich auch in den Blades ‘BL860c i2’, ‘BL870c i2’ und ‘BL890c i2’, die HP ebenfalls in Frankfurt zeigte.

Fotogalerie: HPs Rechenzentrum der Zukunft

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HP-Spitzenmanager Dave Donatelli trommelte für das Konzept einer Converged Infrastructure. Dabei können Nutzer der Betriebssysteme HP NonStop, HP-UX, Linux, OpenVMS und Windows alle Anwendungen in einer Infrastruktur-Umgebung betreiben, von einer Konsole aus steuern und dieselben Komponenten, Werkzeuge und Prozesse nutzen.

Wie dieses Konzept in Hardware umsetzbar ist, zeigten Donatelli und Martin Fink, bei HP für geschäftskritische Systeme zuständig. Die Manager enthüllten auf der Bühne einen 19-Zoll-Schrank, in den die HP-Techniker neben Superdome 2 auch Blades eingebaut hatten.

Fink zeigte, dass sich einzelne Komponenten einfach herausziehen und in einem anderen Server wieder einsetzen lassen. So kann man bei Bedarf etwa die Lüfter tauschen, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss. Die Converged Infrastructure ermöglicht es zudem, im Rack unterschiedliche Betriebssysteme zu betreiben, so etwa Unix-Server sowie x86-Blades mit Linux oder Windows.