Kagermann soll Millionen von E-Autos auf deutsche Straßen bringen

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Auf dem E-Mobility-Gipfel in Berlin traf heute die Bundesregierung auf Vertreter der Industrie. Gemeinsam rief man eine “Nationale Plattform Elektromobilität” ins Leben, deren Vorsitz der Ex-Vorstandschef des Softwarekonzerns SAP, Henning Kagermann, übernimmt.

“Wir wollen, dass bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf unseren Straßen fahren, bis dahin haben wir noch einen weiten Weg zu gehen”, sagte die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem wöchentlichen Podcast. Für das aufwändig inszenierte Spitzentreffen hat sie mehr als 400 führende Vertreter von Politik, Gewerkschaften und Industrie nach Berlin geladen.

Zum Gipfel wurde eine “Nationale Plattform Elektromobilität” ins Leben gerufen, die Autobranche, Stromversorger, Batteriehersteller und Wissenschaft zusammen bringen soll. Ziel sei es, dass von den heute 45 Millionen Fahrzeugen auf deutschen Straßen eine Million Elektroautos sind. Merkel betonte, dass für die Elektroautos der Zukunft vorranging ein sauberen Strommix benötigt werde und nimmt damit auch die Energie-Konzerne in die Pflicht.

Den Vorsitz übernimmt der Ex-Vorstandschef des Softwarekonzerns SAP, Henning Kagermann. Ihm zur Seite stehen IG-Metall-Chef Berthold Huber und der Chef des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann. Der frühere SAP-Chef Kagermann wird maßgeblich die sieben Arbeitsgruppen koordinieren, die sich vertiefend mit Themen rund ums Elektroauto befassen: Antriebstechnologie, Batterietechnik, Infrastruktur, Normung, Materialien und Recycling, Nachwuchs/Qualifizierung und schließlich gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen.

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