SAP im Mittelstand: Nach wie vor zu teuer

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Trotz widriger Umstände hat SAP in den vergangenen zwei Jahren seine Position bei Nicht-SAP-Kunden verbessern können, zumindest was die wichtigen Einflusskriterien für Softwareentscheidungen sowie Branchen- und Mittelstandseignung angeht. Beim Preis sind sich hingegen fast alle IT-Leiter von Nicht-SAP-Kunden weiterhin einig – SAP ist teuer.

Dies ergab eine RAAD-Befragung bei knapp 350 mittelständischen Unternehmen aus Deutschland. Die vergangenen zwei Jahre waren nicht einfach für die SAP. Die Kontroverse um den Enterprise Support, die Verzögerung bei Business ByDesign, die gerade von deutschen Kunden bemängelte fehlende Kundennähe und nicht zuletzt die allgemeine Wirtschaftskrise haben Schrammen am Image der SAP hinterlassen.

Mit der Abwahl von Leo Apotheker als Vorstandssprecher und der Inthronisierung von Jim Hagemann Snabe und Bill McDermott als Co-CEOs soll der Turnaround zu einer in jeglicher Hinsicht besseren SAP geschafft werden.

Aber so wie nicht alles Gold ist, was golden glänzt, war nicht alles schlecht, was SAP in den zurückliegenden beiden Jahren gerade auch im Mittelstand getan und geschafft hat. Zwar ist SAP in diesem Segment noch immer weit davon entfernt, auch nur annähernd die marktbestimmende Position einzunehmen, welche sie im Großkundengeschäft inne hat. Allerdings hat SAP die letzten beiden Jahre genutzt, um ihr Image hinsichtlich Branchen- und Mittelstandseignung deutlich zu verbessern.

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RAAD Research fragte unter anderem, wie sich die jeweiligen SAP-Produkte für das Unternehmen eignen.
Grafik: RAAD Research

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