Thunderbird 3.1 wird flügge

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Mozilla hat einen ersten Release Candidate von Thunderbird 3.1 veröffentlicht. Der unter dem Codenamen ‘Lanikai’ entwickelte E-Mail-Client wird in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch, für Windows (ab Version 2000), Mac OS (ab Version 10.4 Tiger) und Linux angeboten.

Der Release Candidate 1 basiert auf der Version 1.9.2 der Rendering-Engine Gecko und verbessert unter anderem die Werkzeugleiste ‘Quick Filter Bar’. Mit ihr lassen sich Nachrichten nach Suchbegriffen, Adressen, Dateianlagen und Tags filtern. Ein Filter kann mit einem Klick auch auf andere Ordner angewendet werden.

Zudem haben die Entwickler die Suchfunktion beschleunigt und gegenüber der letzten Beta 57 Fehler korrigiert. Beispielsweise wurde ein Problem mit dem Add-on ‘Google Mail Conversation View’ behoben, das zum Absturz von Thunderbird führte.

Auch der Assistent, der einen Umstieg von Thunderbird 2 auf die neue Version erleichtern soll, wurde überarbeitet. Nutzer können nun entscheiden, ob sie neue Funktionen von Thunderbird 3.1 verwenden oder ihre aktuellen Features und Einstellungen behalten wollen. Schließlich soll der E-Mail-Client nun stabiler laufen und weniger Speicherressourcen verbrauchen. Eine Liste aller Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Sollte der Release Candidate 1 keine größeren Fehler mehr aufweisen, will Mozilla die Final Mitte Juni veröffentlichen. Andernfalls ist ein zweiter Release Candidate geplant.

Fotogalerie: Die Vollversion von Thunderbird 3

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