Intels neuer HPC-Plan

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Auf der International Supercomputing Conference (ISC) in Hamburg hat Intel seinen Produktplan für das High Performance Computing (HPC) vorgestellt. Der Hersteller kündigte neue Produkte an, die auf der Architektur ‘Many Integrated Core’ (MIC) basieren. Mit dieser sind Berechnungen von Billionen Rechenoperationen pro Sekunde möglich.

Demnach werden die ersten Produkte mit dem Codenamen ‘Knights Corner’ von Intel in der 22-Nanometer-Fertigungstechnologie hergestellt. Sie nutzen das Mooresche Gesetz, um Dutzende Kerne auf einem Chip zu skalieren. Während die überwiegende Mehrheit der Berechnungen weiterhin auf den Intel-Xeon-Prozessoren durchgeführt wird, eröffnet die MIC-Architektur zusätzliche Möglichkeiten für hoch-parallelisierte Anwendungen.

Industrie-Design und Entwicklungs-Kits mit dem Codenamen ‘Knights Ferry’ werden nach Angaben von Intel bereits an ausgewählte Entwickler verschickt. Im Laufe der zweiten Hälfte des Jahres wird Intel das Programm ausweiten, um viele Entwicklungs-Tools für die MIC-Architektur zu bereitzustellen.

Gängige Softwarewerkzeuge und Optimierungstechniken für die Xeon-Prozessoren sind auf die MIC-Architektur anwendbar und werden unterschiedliche Programmiermodelle unterstützen. Die Produkte sind aus dem Larrabee-Programm und anderen Many-Core-Forschungen wie dem ‘Single Chip Cloud Computer’ abgeleitet.