IT-Freelancer meiden Facebook

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Nicht nur CIOs, sondern auch IT-Selbständige zeigen dem sozialen Netzwerk Facebook bislang die kalte Schulter. Facebook wird von IT-Freelancern nur wenig genutzt – und wenn, dann meist ausschließlich privat. Das ist das Ergebnis einer Kurzumfrage des Projektvermittlers Gulp unter 151 Teilnehmern, die meisten davon sind selbstständige IT-Experten.

In Deutschland hatte Facebook zum 1. Juni etwas mehr als 9,5 Millionen Nutzer – eine beachtliche Zahl, die sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt hat. Nur wenige dieser Nutzer sind jedoch IT-Selbstständige. In der Gulp-Umfrage nutzten nur ein Prozent der Teilnehmer Facebook ausschließlich beruflich, zwei Prozent griffen immerhin privat und beruflich auf das Netzwerk zu. 80 Prozent der Teilnehmer haben gar kein Facebook-Konto.

Oft wird diskutiert, ob IT-Selbstständige Facebook für ihr Marketing nutzen sollten. Dabei herrscht keine Einigkeit darüber, welche Ziele damit überhaupt erreicht werden können. Schnelle Kommunikation mit Projektanbietern und Freiberuflerkollegen? Werbeeffekte? Neuigkeiten unkompliziert einem größeren Kreis mitteilen? Bislang zeichne sich ab, dass dies unter einer Voraussetzung klappt, hieß es von Gulp: Dass sowohl der Projektanbieter als auch der Freelancer Facebook aktiv und regelmäßig für berufliche Zwecke nutzen.

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