Hinter den Kulissen der FIFA WM

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Mit dem professionellen Fußball hapert es bei den Australiern noch ein bisschen – wenn man das nach der 0:4-Niederlage gegen Deutschland mal so sagen darf. Dafür zeigen die “Aussies” in Südafrika, wie man professionell Fans vor Ort betreut. In Durban haben die Australier das Cricket-Stadion okkupiert und Platz für 1200 Fans geschaffen. Munir Kotadia von der silicon.de-Schwesterpublikation ZDNet Australia war vor Ort.

Das Lager ist stabsmäßig mit High-Tech ausgerüstet. Herein kommt man nur, wenn der Reader den Fingerabdruck zuordnen kann, berichtet Kotadia. Im Lager gibt es sechs Fingerabdruck-Scanner. Diese funktionieren tadellos – Probleme gibt es dem Vernehmen nach nur, wenn ein Fan zu viel Bier getrunken hat und den Finger nicht mehr auf den Scanner bekommt.

Das Camp ist ganz nach den Bedürfnissen der australischen Fans eingerichtet. Zwischen den Spielen können sich die Anhänger mit dem Spiel ‘FIFA 2010 World Cup’ auf der Microsoft Xbox 360 vergnügen. Das Lager verfügt über ein Internet-Cafe und einen Saal mit dutzenden Sitzsäcken.

Die Straßen im Camp wurden nach australischen Spielern benannt. So etwa nach Mark Viduka, zur FIFA WM 2006 Kapitän der australischen Mannschaft. Die größte Bar im Camp trägt den Namen von Mark Bosnich. Der Torwart spielte unter anderem 2001 bis 2003 für den FC Chelsea. Falls ein Bewohner vergisst, worum es geht, kann er sich an einem riesigen T-Shirt orientieren, das im Camp aufgehängt ist.