Deutschland ermittelt gegen Facebook

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Deutsche Behörden haben offizielle Ermittlungen gegen das Web-2.0-Portal Facebook eingeleitet. Die Datenschützer vermuten Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen.

“Facebook hat einen Brief des Hamburger Datenschutzbüros erhalten”, bestätigt der Sprecher Andrew Noyes. Offenbar hat Facebook jetzt bis zum 11. August Zeit auf das Schreiben zu antworten.

Facebook prüfe derzeit das Schreiben und werde bereitwillig innerhalb der gesetzten Zeit antworten. Schließlich, so der Sprecher weiter, nutzen bereits Millionen Deutsche Facebook jeden Tag, “um ihre Freunde zu finden, mit ihnen Informationen zu teilen und sich mit ihrer Umwelt auszutauschen”.

Und genau für diesen Informationsaustausch interessieren sich die deutschen Behörden. Es soll geklärt werden, wie viele Daten gespeichert werden und wie lange diese vorgehalten werden. Eine ähnlich gelagerte Untersuchung hatten bereits im vergangenen Jahr kanadische Behörden unternommen.

Doch die deutschen Ermittlungen gehen noch einen Schritt weiter, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Denn der Hauptfokus liege auf der Tatsache, dass Facebook auch Daten von Personen speichere, die nicht auf Facebook registriert sind oder eine Zustimmung für eine Speicherung ihrer Daten abgegeben haben.

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