Supercomputer aus der Wolke

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Amazon hat den Web-Service um eine Supercomputer-Komponente erweitert. Nun können auch wissenschaftliche Kalkulationen über die Amazon-Cloud durchgeführt werden.

Der Dienst Cluster Compute ist eine Erweiterung der Elastic Compute Cloud (EC2) des ersten Web-Services von Amazon. Im Vergleich zu diesem Standard-Angebot bietet Cluster Compute schnellere Netzwerkverbindungen der Rechenknoten untereinander und mehr Prozessorleistung. ‘Pay as you go’ bleibt aber auch hier die Abrechnungsgrundlage.

Der Dienst, der für Linux-Systeme und entsprechender Software verfügbar ist, eignet sich laut Amazon am besten für parallele Aufgaben, die sich in individuelle Bereiche aufteilen lassen und dann simultan kalkuliert werden.

“In einer Serie von umfangreichen Benchmark-Tests haben wir herausgefunden, dass unsere High-Performance-Computing-Applications auf dem Cluster Compute Instances für EC2 8,5 Mal schneller liefen, als auf den herkömmlichen EC2-Instanzen”, erklärte Keith Jackson, Computer-Wissenschaftler am Lawrence Berkeley National Laboratory.

In einem Test erreichte der neue Amazon-Dienst auf einem 880-Node-Cluster in einem Linpack-Test 41,82 Teraflops. Auf der Liste Top500.org erreicht der Rechner auf Platz 145 der welweit schnellsten Rechner 41,88 Teraflops.

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