Filesharing: Bushido mahnt Piratenpartei ab

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Die Piratenpartei hat Post von der Anwaltskanzlei des Berliner Rappers Bushido erhalten. Offenbar wurde über das Netzwerk des Bundesvorstands ein Titel des Musikers illegal über eine Tauschbörse verbreitet. Unklar ist derzeit allerdings, wer genau bei der Piratenpartei für den Upload verantwortlich ist.

Die Piraten haben den Fall kürzlich bereits auf einer Vorstandssitzung diskutiert, die auch als MP3-Download zur Verfügung steht. Aus der Diskussion des Vorstands wird deutlich, dass der Upload in der Tat aus dem Vorstandsnetz erfolgte.

Ein Praktikant komme als Filesharer für den betreffenden Zeitpunkt nicht in Frage, da zum festgestellten Tatzeitpunkt kein Praktikant vor Ort war. Unklar ist, ob tatsächlich ein Bushido-Fan im Bundesvorstand der Täter war, oder ob ein unbefugter Dritter den schlecht gesicherten WLAN-Zugang der Piraten missbraucht hat.

Der Vorstand diskutiert in dem Audiomitschnitt auch die Vorgehensweise. Nachdem unter anderem auch erwogen wird, die Abmahnung “medienwirksam zu nutzen”, will die Partei nun “förmlich und höflich” antworten und die Reaktion der Kanzlei abwarten.