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Cyberkriminelle nehmen offenbar immer öfter PayPal-Kunden mit deutschen Mail-Adressen ins Visier. Das geht aus dem aktuellen Spam-Report von Kaspersky Lab hervor. Demnach setzen Spammer inzwischen auch auf neue Methoden zur Verbreitung von Schädlingen.

Es gebe einen deutlichen Rückgang von Spam-Mails im Namen von DHL und UPS, so die Experten von Kasperky Lab. In den vergangenen Monaten sei diese Form von Mail-Müll noch sehr verbreitetet gewesen. Inzwischen aber nutzten Cyberkriminelle immer öfter soziale Netzwerke als Spam-Schleuder.

So entdeckten die Experten im Mai einen groß angelegten Spam-Versand, in der die Empfänger eingeladen wurden, sich auf “Porno-Facebook” oder “Porno-YouTube” zu registrieren.

Bewegung gab es auch in der Hitliste der Länder, aus denen der meiste Werbemüll verschickt wird. Auf den ersten fünf Plätzen befinden sich ähnlich wie in den Vormonaten die USA, Indien, Russland, Vietnam und Korea. Die entscheidenden Veränderungen betreffen aber China und Russland. Der aus China stammende Spam-Anteil explodierte innerhalb eines Monats um 140 Prozent, die Steigerungsrate für Brasilien liegt bei 60 Prozent.

Auch Deutschland hat seine Position deutlich verändert, allerdings in die andere Richtung: Der hier verschickte Spam-Anteil ist um über 50 Prozent gesunken. Mögliche Gründe für diese deutlichen Änderungen nennen die Kaspersky-Experten in ihrem Spam-Report nicht. Das gilt auch für die Hintergründe zu der stark gestiegen Zahl an Phishing-Attacken auf deutsche PayPal-Kunden.

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2 Kommentare zu Deutsche PayPal-Kunden zunehmend gefährdet

  • 22.7.2010 um 10:18 von Hajo

    Gestiegenes PayPal Phishing Volumen
    Ich weiß nicht, woher Kaspersky diese Angaben zu deutschen PayPal Kunden her nehmen will. Ich jedenfalls würde die Phishing-Versuche im Vergleich zu 2009 eher als stark rückläufig betrachten.

  • 23.7.2010 um 14:52 von Dagobert

    Überr alles gesehen gebe ich Hajo recht, aber….
    …. was die Fishing/Spam-Mails bzgl. Paypal/eBay etc. angeht muss ich leider feststellen, dass die Anzahl drastisch gestiegen ist. Es vergeht kein Tag wo nicht mindestens 1x gemeldet wird, dass mein Paypal-Konto gerade gesperrt worden wäre (dabei gilt: isch habe gar keine Paypal Konto) oder ähnlich blöde Mitteilungen. Noch sind solche Mails (für mich) leicht zu durchschauen, aber wenn diese Mails auch immer besser werden, fallen auch mehr Empfänger darauf herein.
    Leider habe ich immer mehr das Gefühl, dass die Provider gar nicht daran interessiert sind die Spamflut einzudämmen. Wahrscheinlich müssten die Provider einfach mit drastischen Strafen dazu gezwungen werden etwas zu tun. Ich bin überzeugt, dass wenn es nur "Teuer genug" gemacht wird, die Provider sich überlegen ob sie weiterhin den Spam zulassen oder nicht.

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