Laser: Intel schafft 50 Gigabit pro Sekunde

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Der weltgrößte Chipkonzern Intel hat eine neue Technik zur Datenübertragung präsentiert, die bis zu 50 Gigabit pro Sekunde schaffen soll. Und das sei erst der Anfang. Der Konzern hält für die Zukunft Transferraten im Terabit-Bereich für möglich.

Intel präsentierte jetzt ein so genanntes Concept Vehicle des ’50G Silicon Photonics Link’. Für die optische Datenübertragung wird eine Kombination aus Lasertechnik und Silizium-Architektur genutzt.

Die 50 Gigabit pro Sekunde schafft Intel, indem der Chip vier unterschiedlich Licht-Wellenlängen mit einer Bandbreite von je 12,5 GBit/s kombiniert zum optischen Kabel schickt. Auf der Senderseite kümmern sich sogenannte Hybrid Silicon Laser um die Lichterzeugung und damit auch um die Datenerzeugung. Der Empfänger trennt die Farben des ankommenden Laserlichts wieder und setzt die optischen Informationen durch Photodetektoren wieder in elektrische Signale um.

In der Testphase werden die Daten derzeit nur in eine Richtung übertragen. Die Übertragung in beide Richtungen ist aber nach Angaben von Intel kein Problem.

Fotogalerie: Intel Research Day im Computer History Museum

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