IBM kauft sich mit Storwize Datenkompression

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Storwize gehöre jetzt zu IBM, wie das Unternehmen mitteilt. Das israelisch-amerikanische Unternehmen ist ein Spezialist für Datenkomprimierung.

Die Primärdatenkomprimierung ist neben der Datendeduplizierung eine weitere Möglichkeit, den benötigten Speicherplatz zu reduzieren. Offenbar sieht IBM in dem jungen Start-up Potential. Etwa 40 Millionen Dollar Investorengelder soll das Unternehmen bislang eingesammelt haben.

IBM soll für Storwize 140 Millionen Dollar bezahlt haben. Von IBM allerdings gibt es dazu keine Aussagen. Im dritten Quartal soll die Übernahme abgeschlossen sein.

Derzeit hat Storwize für die Echtzeit-Datenkompression über 100 Kunden, die mit diesen komprimierten Daten ihre analytischen Anwendungen füttern. Für IBM sei vor allem ausschlaggebend gewesen, dass die Echtzeitkomprimierung keine Auswirkungen auf die Performance habe.
Bis zu 80 Prozent Speicherplatz, so IBM, könne ein Anwender mit RACE, der Random Access Compression Engine von Strowize, sparen.

Diese staucht Daten mit ganz unterschiedlichen Formaten, bevor sie auf eine Platte geschrieben werden, zusammen. Und diese Technologie werde in das Storage-Business von IBM integriert werden, wie es heißt. RACE soll zum Beispiel zusammen mit der ProtecTIER-Deduplizierung oder der XIV Disk-Storage-Architecture verwendet werden können.

 IBM übernimmt den Business-Partner, gibt aber zum Kaufpreis keine Aussage. Links im Bild entstehen die Primärdaten, die über die Appliance STN-6000 für gängige NAS-Systeme angeblich ohne Leistungseinbußen komprimiert werden. Quelle: Storewize
IBM übernimmt den Business-Partner, gibt aber zum Kaufpreis keine Aussage. Links im Bild entstehen die Primärdaten, die über die Appliance STN-6000 für gängige NAS-Systeme angeblich ohne Leistungseinbußen komprimiert werden. Quelle: Storwize

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