BSI warnt Manager vor iPhone-Lücke

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einer gefährlichen Lücke in Apples mobilem Betriebssystem gewarnt. Die Experten gehen davon aus, dass Hacker die Schwachstellen für “gezielte Angriffe auf Führungskräfte” nutzen.

Bekannt geworden war die Lücke in Apples iOS durch einen Jailbreak, durch den sich das Betriebssystem per Browser aushebeln lässt. Doch die Schwachstellen lassen sich nicht nur für den Jailbreak nutzen, sondern auch um Schadsoftware auf iPhone, iPad und iPod Touch zu schleusen. Das gilt auch für Geräte ohne Jailbreak.

“Bereits das Öffnen einer manipulierten Internetseite beim mobilen Surfen oder das Anklicken eines präparierten PDF-Dokuments reicht aus, um das mobile Gerät mit Schadsoftware zu infizieren”, heißt es in einer Mitteilung des BSI. Von den Schwachstellen betroffen sind demnach die Betriebssystemversionen 3.1.2 bis 4.0.1 beim iPhone, iOS in der Version 3.2 bis 3.2.1 für das iPad und iOS für den iPod Touch in den Versionen 3.1.2 bis 4.0. Man könne aber nicht ausschließen, dass auch ältere Versionen betroffen seien.

Jailbreak
Der jüngste Jailbreak hat unerwartete Risiken und Nebenwirkungen.
Foto: Steven Musil/CNET