Schmutzkampagne gegen Wikileaks-Gründer?

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Gegen Julian Assange wurden Vergewaltigungsvorwürfe erhoben. Inzwischen hat die schwedische Staatsanwaltschaft den Haftbefehl gegen den gebürtigen Australier aber aufgehoben.

Ein “schmutziger Trick”, so ein Wikileaks-Sprecher, seien die Vorwürfe gegen Assange gewesen. Die Anschuldigungen von zwei Schwedinnen führten zunächst dazu, dass gegen Assange wegen Vergewaltigung ein Haftbefehl ausgesprochen wurde. Zudem fahndete Schwedens Polizei nach dem Gründer des umstrittenen Whistleblower-Portals, das vor einigen Wochen über 90.000 geheime Dokumente über den US-Militäreinsatz in Afghanistan veröffentlichte. Für die Arbeit bei Wikileaks werde diese Untersuchung jedoch keine Auswirkungen haben, heißt es. Dennoch könnten diese Vorwürfe die Plattform in Misskredit bringen.

Die schwedische Zeitung Expressen hatte am Freitag berichtet, Assange werde wegen Vergewaltigung gesucht. Am Samstag meldete der Nachrichtendienst CNN unter Berufung auf Staatsanwältin Eva Finne, er werde nicht mehr verdächtigt und sei auch nicht mehr zur Fahndung ausgeschrieben.

“Wir wurden vor ‘schmutzigen Tricks’ gewarnt. Das war jetzt der erste”, verbreitete Wikileaks am Samstag über Twitter. Das Team aber sprach in einem Blog Assange uneingeschränktes Vertrauen aus. Der Aktivist weist in einem Interview mit dem schwedischen Aftonbladet die Vorwürfe zurück.

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