Patente: Paul Allen holt zum Rundumschlag aus

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‘Microsoft-Mitgründer startet Patent-Krieg’ , titelt das Wall Street Journal. Das Blatt neigt wahrlich nicht zu reißerischen Kriegsmetaphern, doch die von Paul Allen losgetretene Klage-Lawine lässt sich kaum anders beschreiben.

Die Liste der betroffenen Unternehmen umfasst im Wesentlichen das Who-is-Who der IT-Branche: AOL, Apple, Ebay, Facebook, Google, Netflix, Office Depot, OfficeMax, Staples, Yahoo und YouTube.

Der Multi-Milliardär wirft den Firmen vor, gegen vier Patente seiner früheren Firma Interval Research zu verstoßen. In einer Mitteilung von Interval heißt es, die vier Patente würden “grundlegende Webtechnologien” abdecken, die in den Neunzigerjahren entwickelt worden waren.

Paul Allen
Der Microsoft-Mitgründer überrascht die IT-Branche mit einer Klage-Flut.
Foto: NBA

Diese sind sehr allgemein gehalten. Es geht zum Beispiel um die Idee, Computernutzer über neue Informationen zu unterrichten, die für sie von Interesse sein könnten. Solche Alerts gehören inzwischen zum Standard im Netz. Ähnliches gilt für die anderen Patente, die Technologien für einen “Browser zum Navigieren in Datenbeständen” und für das Einblenden von Zusatzinformationen am Bildschirmrand beschreiben.