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Die indische Regierung hat dem kanadischen Hersteller einen Aufschub von 60 Tage eingeräumt, in der sie RIMs Vorschläge prüft. Danach würde neu über ein mögliches Verbot entschieden.

Hersteller Research in Motion (RIM) räumte nach Angaben eines Regierungssprechers den Behörden eine Reihe von Überwachungsmöglichkeiten ein, die nun zwei Monate lang getestet werden sollen. Die indische Regierung bestätigt diese Kooperationsbereitschaft von RIM und kündigte eine rasche Umsetzung der Pläne an. Größtes Problem ist laut RIM die E-Mail-Verschlüsselung, die angeblich nicht zentral überwacht werden kann, da es keinen “Generalschlüssel” zur Überwachung gäbe. Erste Vorschläge von RIM basieren auf einem Konzept, nach dem lokale Server, quasi als Vorstufe der RIM-Verschlüsselung, den Mailverkehr vor der Bearbeitung abfangen.

Hersteller Research in Motion und die indischen Behörden verhandeln seit Wochen über den Zugriff auf die besonders sicher verschlüsselten Blackberry-Nachrichten. Indien hatte RIM ursprünglich bis zum 31. August eine Frist gesetzt: Sollte den Sicherheitsbehörden bis dahin nicht der Zugriff auf die über die Telefone laufende Kommunikation gewährt werden, würden die verschlüsselten Messenger- und E-Mail-Dienste für die rund 1,1 Millionen Blackberry-Nutzer im Land gesperrt.

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