IBM-Chip strotzt vor Rechenkraft

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IBM hat mit der Auslieferung des Prozessors ‘z196’ begonnen. Der Chip kommt im ‘zEnterprise 196 Mainframe’ zum Einsatz, den der Hersteller im Juli vorgestellt hatte.

Nach Angaben von IBM ist der z196-Prozessor ein Vierkern-Chip mit 1,4 Milliarden Transistoren auf einer Oberfläche von 512 Quadratmillimeter. Demnach taktet der Chip mit 5,2 Gigahertz und ist in der Lage, 50 Milliarden Anweisungen pro Sekunde auszuführen. Das Kernsystem des zEnterprise 196 Mainframe beinhaltet 96 dieser Mikroprozessoren.

Der Chip wurde in IBM-Entwicklungszentren in den USA, Deutschland, Israel und Indien entwickelt und wird in der 45 Nanometer-SOI-Prozessortechnologie von IBM in East Fishkill (USA) hergestellt. Im Chip kommt die von IBM patentierte eDRAM-Technologie zum Einsatz, die es ermöglicht, DRAM-Caches mit hoher Speicherdichte und Hochgeschwindigkeits-Mikroprozessoren auf demselben Chip zu platzieren.

Nach Angaben von Ralf Fischer, Vice President Hardware Development IBM Deutschland Research & Development, wurde der Prozessor zu einem Drittel in Böblingen (Baden-Württemberg) entwickelt. Der Chip liefere “eine nie dagewesene Geschwindigkeit für traditionelle Mainframe-Anwendungen und extrem rechenintensive Anwendungen”, so Fischer.

Fotogalerie: IBMs Power 750-Server zerlegt

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