Das bewegte Leben des Blue Screen of Death

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Der Blaue Bildschirm des Todes ist wohl die “beliebteste” Windows-Fehlermeldung, oder zumindest diejenige, die die Herzen und Gemüter am stärksten berührt.

Als die Kollegen von ZDNet zum Geburtstag von Windows 95 eine Bildergalerie über das Betriebssystem veröffentlichten, wurde das Kapitel über die Stopp-Seite, die schwerwiegendere Hardware-Schäden verhindern soll, am häufigsten aber auch mit dem meisten Herzblut kommentiert.

Was liegt also näher, als sich dem Thema “Blue Screen of Death” (BSoD) etwas ausführlicher zu widmen? Als berühmtester BSoD gilt bis heute die Live-Demo von Windows 98 auf der COMDEX im April 1998.

Fotogalerie: Das Leben des Blue Screen of Death

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Zusammen mit Chris Capossela, heute Corporate VP des Information Working Business Units bei Microsoft, wollte Gates die Plug and Play-Fähigkeiten von Windows 98 unter Beweis stellen. Als die Beiden einen Scanner an den PC anschließen wollten, poppte der gefürchtete Blaue Bildschirm auf. Unter tosendem Applaus kommentierte Gates damals: “Das ist vermutlich der Grund, warum wir Windows 98 noch nicht ausliefern.”

Mit Vista wagte Microsoft auch einen kurzen Abstecher zum “Red Screen of Death”. Allerdings kam diese Fehlermeldung nur bei besonders schweren Fehlern und in wenigen Beta-Versionen zum Einsatz.

Die Ursachen für die Fehler, die mit diesen Bildschirmen angezeigt werden, liegen aber nicht nur im Betriebssystem, sondern häufig auch in fehlerhafter Hardware oder in inkorrekten Gerätetreibern. Es ist also nicht immer zwangsläufig Microsoft schuld.

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