Mit SPICE testet Fedora Desktop Virtualization

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In einer ersten frühen Beta-Version von Fedora 14 experimentiert das von Red Hat getragene Projekt zum ersten Mal mit einer virtuellen Desktop-Infrastruktur.

‘Laughlin’ heißt das neue Fedora 14. Für Red Hat, das hinter dem rund 20.000 Entwickler starken Projekt steht, ist Fedora ein Experimentierfeld für neue Funktionen, Technologien und Programme, die dann möglicherweise ihren Weg in das Red Hat Enterprise Linux finden.

Die wichtigste Neuerung wird SPICE sein. Das steht für (Simple Protocol for Independent Computing Environments) und ist eine Implementierung der Virtual Desktop Infrastrucure (VDI) von Red Hat. Diese Technologie ermöglicht virtuelle Arbeitsplätze, die auf einem Server gehostet werden und auf die die Anwender über ein Netzwerk zugreifen.

Noch ist das Betriebssystem im Beta-Stadium. Daher sollen die Anwender zunächst mit der neuen Technologie herumexperimentieren, bevor sie mit der finalen Version in produktiven Umgebungen eingesetzt werden kann, wie das Projekt mitteilt. Die Beta-Version, die nach dem Physiker Robert Laughlin benannt ist, kommt mit der Kernel-Version 2.6.35 und verwendet den 4.5 KDE Desktop.

Neu in der Software sind außerdem eine Demo-Version von Sugar CRM zusammen mit entsprechenden Entwicklertools, das Meego-Framework, mit dem man das Tablet-Interface des Nokia-Linux testen kann, und Tools für die Programmiersprache D sowie eine Beta von Perl 6. Außerdem wird die Beta das Intelligent Platform Management Interface von Intel unterstützen, mit dem sich Server remote verwalten lassen.

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