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Es geht bergab. Zwar können sich Sozial-Media-Seiten nach wie vor über üppige Zuwachszahlen freuen, aber die Menschen, die sich dort versammeln, stellen immer weniger Content ein.

Das gilt in dieser Form zunächst nur für die USA. Doch auch in Europa sind vergleichbare Trends zu erwarten. In den USA haben 2010 die Menschen weniger gebloggt, kommentiert, Produkt-Reviews geschrieben, Videos oder Fotos hochgeladen als noch vor einem Jahr. Das behauptet das Marktforschungsunternehmen Forrester Research.

“Die erste Welle der Nutzung sozialer Technologien in den USA ist vorbei”, so Forrester Analyst Jackie Rousseau-Anderson in einem Blog. Die Early Adopters scheinen sich jetzt erst einmal leer geschrieben zu haben, wie aus einer Studie hervorgeht. Anbieter müssten nun neue Strategien entwickeln, wie sie die Nutzerschaft der ‘Nachzügler’ einbeziehen. “Das bedeutet, man muss verstehen, wie die Anwender soziale Medien nutzen”, so Rousseau-Anderson weiter.

Die Online-Population derer, die Content hochladen oder produzieren, sei jeweils im zweiten Quartal von 24 Prozent auf 23 Prozent gesunken. Menschen, die vor allem Kommentarfunktionen nutzen – Forrester nennt sie Critics – seien im selben Zeitraum von 37 auf 33 gefallen.

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Auch die Collectors, also diejenigen, die in irgendeiner Form für sich oder andere Web-Inhalte ordnen oder taggen, wurden weniger. Von 21 Prozent auf 19 Prozent sank diese Population. Aber auch die Zuschauer, die Spectators, die all die genannten Inhalte konsumieren seien inzwischen nicht mehr so aktiv. Der Prozentsatz sank hier von 73 auf 68 Prozent.

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2 Kommentare zu Facebook-Euphorie auf dem Rückzug

  • 30.9.2010 um 09:28 von DW

    Möglicherweise …
    … liegt es einfach nur daran, dass man irgendwann auch mal etwas arbeiten muss. Mit der Wirtschaft geht es wieder bergauf. Da bleibt weniger Zeit für solche Dinge.

  • 1.10.2010 um 14:06 von Ronald

    Der Reiz des Neuen
    Irgendwann ist der Reiz des Neuen eben verflogen, man tut andere neue Dinge auf.

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