Deutscher M2M-Markt analysiert

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Die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) entwickelt sich in den nächsten Jahren zu einem der wesentlichen Wachstumstreiber in der Telekommunikationsindustrie. Dies ist ein Ergebnis der Studie ‘Die M2M-Industry-Map Deutschland’, die über den M2M-Anbieter E-Plus erhältlich ist.

Bislang seien 2,3 Millionen M2M-SIM-Karten auf dem deutschen Markt im Einsatz, hieß es von E-Plus. Bis 2013 werde diese Zahl auf über 5 Millionen Karten steigen. “Die Vorteile für Industrien bei der Nutzung von M2M-SIM-Karten liegen auf der Hand”, so Steffen Böning, Leiter der Strategieentwicklung bei der E-Plus-Gruppe.

“Durch Prozessoptimierungen und -vereinfachungen lassen sich in vielen Bereichen Kosten senken. Es müssen keine Mitarbeiter hinausgeschickt werden, um Maschinen oder Prozesse zu überprüfen. In vielen Fällen reichen Fernabfragen.” Zudem könnten durch technologische Entwicklungen zusätzliche Umsätze generiert werden. Auch gesetzliche Anforderungen – besonders in der Automobil- und Energiebranche – befassten sich mit dem Thema M2M.

Die Studie analysiert nach diesen Angaben M2M-Anwendungen in den Segmenten Automotive, Tracking & Tracing, Remote Maintenance & Control, Metering, POS/Payment, Consumer Electronics, Healthcare und Security. Größter Wachstumstreiber ist demnach das Segment Tracking & Tracing mit einer erwarteten durchschnittlichen Wachstumsrate von 30 Prozent. Anwendungen finden sich beispielsweise im Bereich der Mautsysteme oder in der Ortung beweglicher Maschinen und Anlagen.

Consumer Electronics bildet das einzige M2M-Segment, das sich durch Anwendungen wie Navigationssysteme oder digitale Bilderrahmen direkt an private Endverbraucher richtet. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 47 Prozent ist dies die M2M-Sparte, die in Deutschland am schnellsten wächst.