Microsofts TechEd Europe 2010

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Die Microsoft-Entwicklerkonferenz TechEd Europe 2010 ist mit über 6000 Besuchern aus über 70 Ländern zu einer der größten Konferenzen in Europa geworden. Brad Anderson kam aus der Konzernzentrale und erzählte einem gespannt lauschenden Publikum, dass Windows 7 mit 240 Millionen Lizenzen zum meistverkauften Betriebssystem der Redmonder Softwareschmiede geworden sei.

Diesen Erfolg wollen Steve Ballmers Mannen mit dem Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 wiederholen. Es muss allerdings mit den hohen Standards mithalten, die Apples iPhone gesetzt hat. Immerhin ist der MP3-Player Zune bereits eingebaut und Apps soll es ebenfalls bereits reichlich zum Download geben. Vielleicht kann es also sogar schon bald Kaffee kochen.

Fotogalerie: Microsoft präsentiert sich in Berlin

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Hyper-V Cloud

Andersons Hauptbotschaft richtete sich auf das Thema Virtualisierung, insbesondere auf Hyper-V Cloud, der Plattform für die firmeninterne Private Cloud. Gemeinsam mit Dell, Fujitsu, Hitachi, HP, IBM und NEC entwickeln die Redmonder künftig vorgefertigte Cloud-Infrastrukturen und -Services auf Basis der Windows Server Plattform, die Private Clouds in Unternehmen unterstützen.

In Berlin zeigten Microsoft und HP mit der ‘HP Cloud Foundation für Hyper-V’ zudem das erste Ergebnis der gemeinsamen Cloud-Kooperation. Anderson betonte, Microsoft biete nicht nur SaaS und Infrastruktur as a Service, sondern insbesondere auch Platform as a Service, wodurch sich seine Cloud Services von VMwares Portfolio unterschieden.

Eine Allianz mit Citrix soll dabei Schützenhilfe leisten, auch die Desktop-Virtualisierung in die Unternehmen zu tragen. Jüngst ist Hyper-V eng mit ‘System Center’ verzahnt worden, so dass Anderson eine VM-Provisionierung in wenigen Minuten demonstrieren lassen konnte. Für Windows Azure kündigte er eine Appliance für Mittelständler an, die aber nicht gezeigt wurde.