Chrome kann jetzt auch PDF

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Mit der Version 8 des erfolgreichen Browsers Chrom behebt Google hunderte Fehler und integriert einen PDF-Reader.

Google korrigiert mit Chrome 8 mehr als 800 Fehler und verbessert so die Stabilität des Browser. Neu ist auch ein integrierter PDF-Viewer. Darüber hinaus haben die Entwickler 13 Sicherheitslöcher gestopft. Vier der Schwachstellen stuft Google als “hoch” ein. Chrome 8.0.552.215 beseitigt zudem fünf weitere mittelschwere Anfälligkeiten.

Unter anderem sollen Probleme beim Browserverlauf, manipulierten Videos, SVG-Animationen und XPath behoben sein. Weitere Informationen zu den Sicherheitslücken finden sich in den Release Notes.

Den integrierten PDF-Betrachter liefert Google zwar schon seit der Version 6 aus, bislang aber war das Feature nicht standardmäßig aktiviert, was der Hersteller jetzt mit Chrome 8 geändert hat. Google hat den Viewer aktiviert, weil er für die aktuelle Version in eine Sandbox gepackt wurde. Schadcode kann auf diese Weise nicht auf den Browser oder den Rechner übergreifen.

Neu sind auch die Integration von Google Instant sowie das Cloud-Printing-Projekt und eine GPU-Beschleunigung für HTML5. Die Instant-Suche listet in Echtzeit Suchergebnisse schon während des Tippens in der Omnibox URL-Bar. Auf Google Instant hat man über die Liste “about:labs” Zugriff.

Über das Feature Cloud Print kann ein Nutzer auf seinem Heim-Drucker drucken, egal wo er sich gerade befindet. In Chrome 8 ist dieses Feature jedoch nur als eine Art Vorschau enthalten. Den vollwertigen Dienst wird es mit dem Chrome OS geben. Chrome 8 kann zudem die GPU eines Rechners zur Beschleunigung von HTML5-Elementen nutzen.

Mit der Version 8 schaltet Google den PDF-Viewer in Chrome standardmäßig frei. Quelle: CBS Interactive
Mit der Version 8 schaltet Google den PDF-Viewer in Chrome standardmäßig frei. Quelle: CBS Interactive

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