Tracking-Schutz für den Internet Explorer 9

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Um den Datenschutz im Internet zu verbessern, erweitert Microsoft den Internet Explorer um die Funktion ‘Tracking Protection’. Damit können Anwender bestimmen, welche Webseiten Informationen über die Nutzer sammeln dürfen.

Mit dem “Tracking-Schutz” sollen Nutzer verhindern können, dass bestimmte Websites ihr Surfverhalten über Cookies und andere Tracking-Mechanismen auslesen können. Die neue Funktion werde im Release Candidate (RC) des IE9 enthalten sein, der 2011 veröffentlicht werden soll, kündigte der für den Internet Explorer zuständige Microsoft-Manager Dean Hachamovitch im IEBlog des Unternehmens an.

Dabei sollen Nutzer Listen erstellen können, in denen sie festlegen, welche Sites nicht auf ihre Daten zugreifen dürfen. Die “Tracking Protection Lists” (TPL) sollen allgemein verfügbar gemacht werden. So können etwa Verbraucherschutzorganisationen Schutzlisten erstellen, auf die Nutzer zugreifen können. Der Tracking-Schutz muss vom Nutzer als Opt-in erst aktiviert werden. Nach der Aktivierung könnten Nutzer Schutzlisten hinzufügen, hieß es.

Webseitenbetreiber werden über eine Javascript-API abfragen können, ob der Webseitenbesucher die Tracking Protection aktiviert hat.

Die US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) hatte Anfang Dezember Mechanismen angeregt, mit denen Nutzer vor dem Auslesen ihrer Daten geschützt werden können. FTC-Vorsitzender Jon Leibowitz begrüßte den Vorstoß Microsofts und forderte auch andere Browser-Hersteller auf, ähnliche Funktionen in ihre Produkte zu integrieren.

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