Mainframes anno 1970

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In den frühen 70ern waren Rechner noch richtige Maschinen mit dicken Schrauben und jeder Menge Blech drum rum. Wir wagen eine kleine Rückschau.

In den Kindertagen der Großrechner waren noch riesenhafte Maschinen nötig, um Rechenleistung zu bekommen, die heute jedes Handy übertrifft.

1968 etwa stand der leistungsfähigste Rechner der Welt bei der NASA im Goddard Space Flight Center – in einer Sekunde schaffte er 16,6 Millionen Additionen. Am auffälligsten waren an diesen Rechnern neben den riesenhaften Schalttafeln, die inzwischen berühmt gewordenen IBM 2401 Tape Drives. Monströse Spulen drehten sich hin und her, um Daten zu schreiben und zu lesen. Diese Magnetbänder befanden sich hinter dickem Glas in einem Vakuum.

Die Großrechner hießen damals System/360 oder System/370 und trugen Bezeichnungen wie Model 115, der 1973 zum ersten Mal vorgestellt wurde. Immerhin: 1973 löste der IBM 3540 Diskette Input/Output Unit die Kartenstanzer und Kartenleser ab, ein echter Schritt nach vorne. Einen besseren Eindruck aus der Computerei dieser Zeit vermittelt unsere Bildergalerie.

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