RIM behauptet sich

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Research In Motion (RIM) hat seine Bilanz (PDF) für das dritte Geschäftsquartal 2011 (bis 27. November) vorgelegt. Der Umsatz des kanadischen Herstellers kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 5,49 Milliarden Dollar.

Der GAAP-Nettogewinn erhöhte sich um 45 Prozent auf 911 Millionen Dollar oder 1,74 Dollar je Aktie. Damit übertrifft RIM die Erwartungen von Analysten, die mit 5,4 Milliarden Dollar Umsatz und 1,64 Dollar Aktiengewinn gerechnet hatten. Nach Angaben des Unternehmens entfielen 82 Prozent der Umsätze auf Geräte und 15 Prozent auf Dienste. Insgesamt verkaufte RIM zwischen Ende August und Ende November 14,2 Millionen Blackberrys. Die Zahl der Neukunden beläuft sich in diesem Zeitraum auf 5,1 Millionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Abonnenten auf mehr als 55 Millionen.

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“Wir freuen uns über ein weiteres Quartal mit wachsenden Verkaufszahlen, die zu Rekorden bei Umsatz, Gewinn und Neukunden geführt haben”, sagte CEO Jim Balsillie. RIM habe vor allem in Märkten wie Westeuropa und Lateinamerika zugelegt, und in einigen Ländern wie Großbritannien seien Blackberrys sogar die meistverkauften Smartphones.

Für das vierte Geschäftsquartal 2011 rechnet RIM mit Einnahmen zwischen 5,5 und 5,7 Milliarden Dollar. Der Überschuss soll zwischen 1,74 und 1,80 Dollar je Aktie liegen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen 4,08 Milliarden Dollar umgesetzt und einen Profit von 710 Millionen Dollar erzielt.

Außer den Quartalszahlen hat RIM auch personelle Veränderungen im Aufsichtsrat bekannt gegeben. Die beiden CEOs Jim Balsillie und Mike Lazaridis haben nun auch gemeinsam die Leitung des Gremiums übernommen. John Richardson bleibt leitender unabhängiger Direktor. Zudem gibt Jim Estill nach 13 Jahren seinen Sitz im Aufsichtsrat auf.