Amazon bringt VMwares virtuelle Maschinen in die Wolke

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Mit dem neuen Feature VM Import lassen sich virtuelle Maschinen aus einer physischen Umgebung auf Amazons Web-Service verschieben.

Laut dem Amazon-Webservices-Blog lassen sich bootfähige Systemdisks wie auch Inhalte, die nicht booten sollen, in die Cloud heben.

Dieses neue Feature kann für verschiedene Szenarien eingesetzt werden. Zum Beispiel kann es für Migrationen oder für Disaster Recovery verwendet werden. VM Import unterstützt derzeit VMwares VMDK-Images (Virtual Machine Disk Format) des Windows Server 2008 SP2.

Amazon wolle jedoch VM Import auch auf andere Betriebssysteme sowie andere Virtualisierungsplattformen ausdehnen. Neben weiteren Windows-Versionen soll auch Linux unterstützt werden. Einen Zeitplan scheint es derzeit jedoch nicht zu geben. Neben VMware will Amazon auch Microsofts Hyper-V sowie Citrix’s Xen Server unterstützen. In den nächsten Monaten soll auch VMwares Managementtool VSphere angebunden werden.

Für die Migration muss die virtuelle Maschine vollständig angehalten sein. Live-Migration werde nicht unterstützt. Auch verschlüsselte Platten oder Images können nicht migriert werden.

Über die EC2-API kann ein Anwender die gewünschte virtuelle Maschine im eigenen System auswählen. Dann muss festgelegt werden, wie viel Rechenleistung dieser virtuellen Maschine zugeeignet werden sollen, und wo das Image laufen soll. Die Migration und der Import sind automatisiert, und die Amazon-Plattform erstellt selbständig die Instanz auf der die virtuelle Maschine läuft.

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