Online-Shopping wächst überproportional

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Zum Weihnachtgeschäft hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) die aktuelle Hochrechnung für das Gesamtjahr 2010 vorgestellt. Ein besonderer Anstieg ist demnach bei Umsätzen im Internet zu verzeichnen.

Für 2010 erwartet der bvh einen Online-Umsatz von 18,3 Milliarden Euro. Damit erreicht E-Commerce einen Umsatzanteil von 60,4 Prozent am gesamten Versandhandel. Im Vorjahr lag der Online-Umsatz noch bei 15,5 Milliarden Euro (Anteil von 53,3 Prozent). Auch die Internet-Pure-Player verzeichnen demnach 2010 ein Plus zum Vorjahr von 15,2 Prozent und steigern ihren Umsatz von 5,19 Milliarden Euro (2009) auf 6,2 Milliarden Euro.

“Das Einkaufen über das Web gehört immer mehr zum täglichen Leben. Online-Shopping ist schon lange kein Nischenphänomen mehr”, sagte bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Das überproportionale Wachstum des Online-Shoppings zeige sich auch im Weihnachtsgeschäft, das für den gesamten Versandhandel (Online- und Versandhandel) erfolgreich angelaufen sei. Der bvh rechne hier mit einem Gesamtumsatz von zirka 6 Milliarden Euro. Allein der E-Commerce-Anteil werde bei etwa 3,6 Milliarden Euro liegen.

Die Online- und Versandhandelskunden kaufen nach diesen Angaben im diesjährigen Weihnachtsgeschäft verstärkt Bekleidung, Textilien, Schuhe, Medien, Bild- und Tonträger, Elektronikartikel, Unterhaltungselektronik, Spielwaren, Schmuck und Uhren. Der gesamte Versandhandel (Online- und Versandhandel) dürfte 2010 erstmals einen Umsatz von mehr als 30 Milliarden Euro erzielen – der bvh rechnet mit einem Gesamtumsatz von 30,3 Milliarden Euro.