Britische Regierung plant landesweiten Internetfilter

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Die britische Regierung will die Auslieferung will Internetprovidern die Auslieferung pornographischer Inhalte generell verbieten. Nutzer, die solche Seiten besuchen möchten, müssten sich nach einem Zeitungsbericht extra dafür freischalten lassen. Das soll den Jugendschutz verbessern.

Der Vorschlag kommt von Edward Vaizey, Minister für Kommunikation, Medien und Kultur. So will man verhindern, dass Kinder beim Surfen mit für ihr Alter ungeeigneten Inhalten konfrontiert werden. Vaizey will sich dafür in Kürze mit Providern wie der British Telecom, Virgin Media und TalkTalk treffen. TalkTalk habe bereits angekündigt, einen Service für seine Kunden zu starten, der pornografische Seiten ausfiltert. Virgin Mobile biete einen Porno-Filter für seine Handys an.

Vaizey zufolge ist der zu dem Thema geplante Runde Tisch “eine sehr ernste Angelegenheit”. “Ich halte es für sehr wichtig, dass ISPs Lösungen vorlegen, um Kinder zu schützen.” Er hoffe auf eine Initiative der Internet-Branche, damit der Gesetzgeber nicht einschreiten müsse. “Wir werden die Situation beobachten, und in den kommenden Jahren wird es ein neues Kommunikationsgesetz geben”, so Vaizey.

Einen festen Termin für das Treffen gibt es noch nicht. “Wir würden uns freuen, an den Gesprächen teilzunehmen, um über die anstehenden Probleme zu reden”, sagte ein BT-Sprecher gegenüber ZDNet. Bei der Entwicklung eines Internetfilters müssten rechtliche und technische Probleme und auch Verbraucherrechte berücksichtigt werden.

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